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upwards - © gyde callesen

 

Freiheit...

Freiheit schmeckt nach Wind. Nach frischem Wind, der die Haare durcheinander wirbelt. Der das Herz hüpfen lässt. Freiheit ist Reiten am Meer ohne Sattel und Zaumzeug. Ist tiefes Atmen.
Freiheit ist orange, von hellblauen Streifen durchzogen. Sie ist das Glück, mitten in der Weite zu stehen und keine Angst zu haben.

Freiheit ist eine Verbeugung vor dem Leben.

Wenn nach einer langen Dürre der Regen fällt und der Boden zu duften beginnt, entsteht Freiheit. Barfuß durch Pfützen laufen, das ist Freiheit. Wie ein Adler über den Berggipfeln kreisen. Mit der Gewissheit, dass es ein Morgen gibt.

Am Meer stehen und die Schreie der Möwen hören.

Freiheit klingt nach einem unberührten Tag.

Nach Anfang. Nach dem Lachen aus vollem Halse und dem stillen Lächeln. Freiheit ist der Tanz auf den Wellen des Lebens, erfüllt von der Zuversicht nicht unterzugehen.

Freiheit ist hellgelbes Loslassen. Loslassen von Angst und Zweifel.

Ist Ja-Sagen und sich selber immer erneut eine Chance zu schenken, wenn es keinen Weg mehr zu geben scheint.

Aufhören zu kämpfen, kann Freiheit sein.

Türen dort aufzumachen, wo es keine Türen zu geben schien, ist Freiheit. Losgehen trotz Angst, weitergehen trotz aller Angst, das ist Freiheit.

Abschied nehmen kann Freiheit sein. Und zurückkehren ist Freiheit.

Manchmal da bleiben. Mut zu haben, ist Freiheit.

Und einen Abend auf einer Bank vor dem im Wind wogenden Kornfeld verbringen, ist Freiheit.

Freiheit ist das Glück, das Leben zu umarmen.

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Ein Freude-Tagebuch schreiben

Es ist eine tiefe und befreiende Einsicht, dass Glück jederzeit und überall möglich ist.

Auch in Lebensphasen, die geprägt sind von Krankheit, Schmerz und Trauer.

Glück findet nicht in einer fernen Zukunft statt, wenn bestimmte Umstände eingetreten sind, wenn dies und jenes erreicht ist.

Ein Freudetagebuch zu führen, ist eine einfache und wunderbare Methode, sich jeden Tag zu vergegenwärtigen, was trotz aller Angst und Panik schön war.

Vielleicht war es das Lächeln eines Kindes, ein unerwarteter Anruf, ein leckeres Essen, eine kleine Blume am Wegrand.

Jeden Tag in einem kleinen Notizbuch aufzuschreiben, was schön und freudig war, ist eine gute Möglichkeit, neue Hoffung zu schöpfen und Freude auch dann zuzulassen, wenn das Leben gerade eng ist.

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Der sichere innere Ort

Der sichere innere Ort ist eine Übung aus der Traumatherapie. Es geht darum, sich vor dem inneren Auge einen Ort vorzustellen, an dem man sich wohl und sicher fühlt. Man gestaltet ihn so, wie man es wünscht. Mit Farben, die man mag. Mit Pflanzen, Tieren und hilfreichen Zauberwesen. An einem Ort, der einem gefällt. Der sichere innere Ort kann sich auf einer Wolke befinden oder im Wasser, er kann auf einem Berg sein oder auf einer Insel. Man kann ihn jederzeit ausbauen und verändern, so wie man ihn gerade braucht.

Wenn die Angst zu groß wird, kann man an den eigenen sicheren inneren Ort gehen und sich dort etwas ausruhen und entspannen. Vielleicht gestaltet man den sicheren inneren Ort in einem Bild, um ihn jederzeit auch im Außen ansehen zu können.

Wie die moderne Hirnforschung zeigt, führen solche regelmäßig durchgeführten positiven Imaginationen dazu, dass die Bereiche im Gehirn, die für das Empfinden von Sicherheit und Vertrauen zuständig sind, wieder wachsen und sich vernetzen.

 

 

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Kampfkunst / Kampfsport

Insbesondere in den asiatischen Kampfkünsten wie Taekwondo oder Karate kann man die eigene Kraft wiederentdecken und erfahren, dass viel mehr mögich ist, als man glaubt.
Zudem können Aggressionen und Wut ein Ventil finden, die erfahrungsgemäß eine Angststörung irgendwann begleiten.

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Humor

Wo Lachen ist, ist keine Angst. Humor relativiert die Schwere des Lebens.

Auch wenn einem nicht zum Lachen ist - vielleicht steckt es ja doch an...

 

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Musik

Musik kann entspannen, befreien, berühren, beruhigen, Räume öffnen....

Hier einige Links zu sehr unterschiedlicher Musik:

 

http://www.youtube.com/watch?v=QTGOAp4L680

(Don't give up - Josh Groban)

 

http://www.youtube.com/watch?v=9msqa3KRHHM

(Die Angst vor der Angst - Wingenfelder & Wingenfelder)

 

http://www.youtube.com/watch?v=lV0Q35l4B_k

(Read all about it - Emily Sande)

 

http://www.youtube.com/watch?v=aF7yFOlOk9M

(How could anyone - Shaina Noll)

 

http://www.youtube.com/watch?v=u2Vr1ODCUag

(Gabriellas Song - from: Wie im Himmel)

 

http://www.youtube.com/watch?v=EidJV2mb9h8

(Hallelujah - Leonard Cohen)

 

http://www.youtube.com/watch?v=DVg2EJvvlF8

(Imagine - John Lennon)

 

http://www.youtube.com/watch?v=R69o3Se_0og

(Om Mani Padme Hum - buddhistisches Mantra)

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Wünsche / Ziele

Man braucht eine Motivation, um eine Krankheit zu überwinden.
Was will ich unbedingt machen, was jetzt nicht geht?
Eine bestimmte Reise?

Was motiviert mich, auch Rückschläge hinzunehmen und trotzdem weiterzugehen?

gentle - © gyde callesen

Vertrauen

Die beiden größten Ressourcen bei Angsterkrankungen sind Vertrauen und Mut. Auch wenn dies nicht so scheint. Wo große Angst ist, sind auch viel Mut und viel Vertrauen.

Vertrauen ist Hingabe an die Angst...

 

Schönheit

Die Schönheit des Lebens zu betrachten, den Augenblick zu sehen, kann ein Schlüssel sein, wenn die Angst und die Verzweiflung zu groß werden, um wieder Hoffnung zu sammeln...
Darum hier eine kleine Foto-Galerie mit der Schönheit und Fülle des Lebens...
Dafür lohnt es sich, sich auf den Weg zu machen!

 

Alle Fotos: copyright by Gyde Callesen

 

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